Rally-Obedience

Was ist Rally-Obedience?

Wir haben von 2009-20013 zahlreiche Rally Obedience Turniere nach den Regelwerken der APDT (USA), IG ROD (D) und CfBrH (D) angeboten. Im Mai 2015 haben wir ein RO-Turnier nach dem Regelwerk des VDH durchgeführt. Das nächste Turnier wird frühestens 2016 stattfinden.

Rally-Obedience ist eine relativ junge Hundesportart. Sie wurde in den 1990 er Jahren von Charles “Bud“ Kramer in den USA entwickelt und stellt eine weniger formale Alternative zur traditionellen Sportart Obedience dar. Es handelt sich dabei um eine Sportart, die vor allen Dingen den Spaß und die Begeisterung zeigen soll, den Mensch und Hund bei ihrer Zusammenarbeit erleben. Kommunikation, Abwechselung und Geschwindigkeit und Freude an der Zusammenarbeit bei korrekter Übungsausführung kennzeichnen diese Sportart.

Wie im Agility wird beim Rally-Obedience ein Parcours aufgebaut, der jedoch nicht aus Hindernissen, sondern aus Schildern besteht. Jedes Schild trägt ein Symbol für eine Übung, z.B. Sitz, Platz, Steh, Bleib-Übungen, Platz aus der Bewegung, Abrufen, Vorsitzen, Wendungen und Drehungen nach links und rechts um 90°, 180°, 270° oder 360° und Tempowechsel, aber auch Laufübungen um Pylonen wie z.B. Slalom und Spiralen, das Senden und Abrufen über eine Hürde und so weiter. Es steht eine Vielfalt von Übungsschildern zur Verfügung.

Ein Wettkampfparcours besteht aus einer festgelegten anzahl von Übungen (je nach Leistungsstand und Regelwerk), die i.d.R. in einem 15mx25 m-Areal aufgebaut werden. Diesen Parcours muss jedes Team “bei Fuß“ innerhalb eines festgesetzten Zeitfensters absolvieren.

Wie im Agility werden stets neue Parcours erdacht, sie variieren zum einen durch die Auswahl der benutzten Übungsschilder, aber auch durch deren Reihenfolge im Parcours und unterliegen dem Einfallsreichtum des Trainers bzw. Richters sowie dem jeweiligen Regelwerk.

Weltweit gibt es inzwischen sehr viele und sehr unterschiedliche Regelwerke, allein in den USA sind es inzwischen mindestens 5. Aber auch in Europa gibt es viele verschiedene Regelwerke. In Deutchland regelt seit Oktober 2012 der VDH die „Trendsportart“ Rally Obedience.

Auch die DOGGELS als DSV-Mitgliedsverein trainieren inzwischen nach dem VDH Regelwerk, vermissen aber die Abwechselung und Vielfalt der Übungen, die andere Regelwerke boten und bieten. Deshalb lassen wir gerne Übungen aus anderen Regelwerken in unser Training einfließen. Insbesondere Übungen, die einen Wechsel des Hundes von der linken auf die rechte Seite des Hundes fordern sowie das Führen des Hundes auf der rechten Seite des Hundes bieten Mensch und Hund Abwechselung und Entlastung der sonst einseitig beanspruchten Muskulatur und stellen beide vor neue Herausforderungen.